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HERZLICH WILLKOMMEN
AUF DEN SEITEN DES SV GRÜNFELD


Liebe Besucher,

seit 2005 spielen wir im belgischen Viertel Schach als Mitglied des KSV. Nachdem sich im Grünfeld vor 2005 eine Kneipenschachkultur entwickelt hatte, gründeten wir mit einigen ehemaligen Vereinspielern und Leuten, die durch den Besuch des Gruenfelds zum Schach gefunden hatten, eine Mannschaft. In den darauffolgenden Jahren etablierte sich mit diversen Neuzugängen ein Verein, der schließlich mit 2 Mannschaften bis in die Bezirksliga und die Regionalliga das Schachverbandes vorstieß.

Wir suchen dringend Verstärkung für beide Mannschaften (Bezirksliga und Verbandsliga). Wenn Du Zeit und Lust hast, an bis zu 11 Spieltagen im Jahr ohne Verpflichtung so oft wie es halt passt in einer der beiden Mannschaften zu spielen, melde Dich möglichst noch vor dem Saisonabschluss im Juni.

Falls Du aktiver Schachspieler warst und pausierst, gelingt es Dir vielleicht, die typische Grünfeldkarriere hinzulegen und bei ungezwungenen Einsätzen, in unseren "Thekenmannschaften" die Freude am Schach wiederzufinden.


Unser Spielabend ist mittwochs ab ca. 20:00. Es kann auch früher gespielt werden, Spielmaterial gibt es an der Bar.


Wir freuen uns über Anregungen, Kritik und Beiträge unter:

webmaster@schachvereingruenfeld.de






  +++  Knapper Sieg der Ersten gegen BSG Rheinpark   +++ 


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Am Sonntag war es endlich soweit, wir durften in unseren heiligen Hallen zum heißersehnten Saisonauftaktsspiel gegen die BSG Rheinpark antreten. Unsere Aufstellung war, obwohl mit Sascha, Alexander und Frank drei wichtige Stammspieler fehlten, noch sehr solide und wir konnten uns mit Siegambitionen an die Tische setzen. Die BSG machte uns das Leben dann aber sehr schwer. Mark-Nils bekam eine völlig ausgeglichene Stellung und remisierte als erstes. Danach machte auch Sascha F. aus seiner leicht besseren Stellung ein Remis. Für beide, die etwas angeschlagen antraten, kein Drama und ein gutes Aufwärmprogramm für die nächstn Kämpfe. Unser Neuzugang Joachim machte eine gewohnt solide Vorstellung, war aber auch durch eine Grippe in schwacher Form, so dass er das dritte Remis nachschob. Philipps Stellung entwickelte sich zu seinem Leidwesen auch ganz gut ("Mist ich steh gut, muss jetzt gewinnen"), aber der Gegner fand noch versteckte Verteidigungsressourcen und rettete ins Remis (Dankeschön). Nach diesen 4 Auftaktremisen (ich wurde nervös: "bitte nicht wieder 7 Remisen und eine Marathonpartie für mich") spielten noch Thomas, Machmud und Mario, und es baute sich Spannung auf. Thomas hatte seinen solide erspielten Eröffnungsvorteil leider verspielt und brauchte Kampfgeist und ein bischen Mithilfe des Gegners, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Marios Partie sah zwischenzeitlich sehr nachteilig aus und Machmuds Gegner hatte sich gerade einen Freibauer im Endspiel erkämmpft, was oberflächlich sehr gefährlich aussah. Zu diesem Zeitpunkt wäre ein 4:4 für uns eher schmeichelhaft gewesen. Zum Glück waren uns bei Machmud auf die Schnelle nur zwei wunderschöne Mattmotive von Machmud entgangen, der den gegnerischen König auf der H-Linie zwischen Freibauer und Grundreihe eingeklemmt hatte. Machmud, wie immer höflich und zuvorkommend (nicht zu früh!) entschuldigte sich ein paar Dutzend Mal, nachdem der Punkt eingesammelt war. Da meine Partie inzwischen gewonnen war, wich die Nervosität der Erwartung, dass Mario oder Thomas noch mindestens einen halben Punkt herzauberten, der für das 4,5:3,5 gereicht hätte. Thommas Partie habe ich in dieser Phase nicht genau verfolgt, aber plötzlich hatte er einen Freibauern auf der vorletzten Reihe und zwang den Gegner (,der eine Figur mehr hatte) in ein Dauerschach. Damit war der Kampf entschieden, und es lief noch eine inzwischen vorteilhafte Partie von Mario (der einzige der es mit einem nominell stärkeren Gegner zu tun hatte). Leider war Mario aufgrund seiner mangelnden Turniererfahrung nicht bekannt, dass es nach jedem Zug 30 Sekunden Inkrement gibt, so dass er seine eigentlich gewonnene Stellung durch zu schnelles Spiel ins Remis verzockte. Schade, aber trotzdem eine gute Leistung, die zeigt, dass die sehr guten Ergebnisse von letzter Saison kein Zufall sind.

BM


  +++  10.4.16 Wieder ein knapper aber verdienter Sieg für die Erste   +++ 


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Mit einem Ersatzmann aus der Zweiten konnten wir vollständig und gut gelaunt in das letzte Heimspiel gegen Kalk-Deutz gehen. Der Kampf entwickelte sich von Anfang an zweischneidig. Frank war mit der Eröffnungswahl seines Gegners so unzufrieden, dass er ein schnelles Remis machte. Hinzu kam ein baldiges Remis von Sascha, dass ich leider nicht richtig verfolgen konnte. Machmud stellte ganz ungewohnt früh eine Figur ein, und es sah nicht so aus, als würde er dafür Kompensation bekommen. Auch bei Mario sah es nicht so gut aus, zumal er diesmal gegen einen über 600DWZ-Punkte stärkeren Gegner zu spielen hatte. Es sah also nach einem baldigen Rückstand für uns aus. Zum Glück erspielte Klaus-Jürgen wie immer unauffällig einen Vorteil und schließlich einen Punkt, so dass es mit dem Verlust von Marios Partie zum Gleichstand kam. Machmud hatte in der Zwischenzeit doch Kompensation bekommen und machte dem Gegner seine Aufgabe extrem schwer. Zum Glück lief es bei Philipp nach anfänglichem gegnerischen Druck ganz gut, und er konnte ein Turmendspiel, dass jeder auf den ersten Blick als remis ansah, mit sauberer Technik gewinnen. Da Stefan Plitt inzwischen bei seinem zweiten Gastauftritt in der Ersten wieder ein solides Remis abgeliefert hatte und bei Machmud mit einem Verlust zu rechnen war, sah es nach Gleichstand aus, so dass es mal wieder auf meine Partie ankam. Ich hatte in der Eröffnung einen Bauern gewonnen, was der Gegner jedoch durch ein weiteres Bauernopfer geschickt zur Herstellung aktiven Figurenspiels nutzte. Hinzu kam meine typische Zeitnot, aber kurz vor der Zeitkontrolle gab es einige Ungenauigkeiten und ich konnte unter Rückgabe eines Bauern und später eines weiteren Bauerns die Stellung zunächst stabilisieren und dann sogar Endspielvorteil erlangen. Die Stellung war für den Gegner sehr unangenehm zu verteitigen, auch wenn sie mir in der Partie remislich vorkam. Schließlich gab es noch eine Ungenauigkeit und ich konnte zum Gewinn 4,5:3,5 einlochen.

BM


  +++  13.03.2016 7 Remisen, aber nix geschoben! Erste punktet knapp in Langenfeld.   +++ 


Bei schönstem Wetter durfte die erste mal wieder zu einem Auswärtsspiel antreten. Dieses Spiel hätte ohne unsere 3 knappen Verluste der Aufstiegskampf gegen die nominell stärkste Mannschaft der Liga werden können, aber die Show hat uns der jetzt feststehende Überraschungaufsteiger Dormagen geklaut, dem wir hiermit zähneknirschend gratulieren. Der Kampf verlief, obwohl es um nichts mehr ging, nicht allzu friedlich. Besonders die Langenfelder waren eher kämpferisch eingestellt, um der für sie eher enttäuschenden Saision noch etwas abzugewinnen (?). Unsere Mannschaft war zum Glück vollständig, aber geschwächt durch das Fehlen von Sascha und Frank, für den grippebedingt im letzten Moment noch Heiko Prinz aus der Zweiten einsprang.

Heiko war es auch, der uns den ersten halben Punkt einbrachte. Bei seinem zweiten Einsatz für uns konnte er die Stellung mühelos im Gleichgewicht halten und sich recht frühzeitig mit dem Gegner auf ein Remis einigen. Heikos beiden Ersatzspiele für die erste zeigen, das bei ihm mit etwas Übung noch Potentzial wartet.

Das nächste Remis kam an Brett 1. Philipp hatte kurz vorher einen Bauern eingestellt, konnte die Stellung aber unklar halten, so dass man sich angesichts des schönen Sonntages auf ein Remis einigte.

An den anderen Brettern zeigte sich, dass Langenfeld nicht vorhatte, es zu weiteren Remisen kommen zu lassen. Einige Remisangebote wurden abgelehnt. Äußerst solides Spiel von Sascha F., Machmud, Mark-Nils, und Jürgen machte ihnen jedoch einen Strich durch die Rechnung.

Nach kurzer Zeit bekam Jürgens Gegner ein Einsehen, der vom wie immer unorthodox aufspielenden Q. in eine eher schlechte Stellung gedrängt wurde. Jürgen machte angsichts der 200 DWZ-Punte Unterschied gerne Remis.

Machmud brauchte nach der für ihn völlig ungewohnten Niederlage im letzten Kampf das Remis aus psychologischen Gründen und man ging in eigentlich noch interessanter Stellung friedlich auseinander. Er scheint mir jetzt mental wiederhergestellt und kann nächstes mal sicher wieder beißen.

Mark-Nils' Anreise war wegen eines Auslandsaufenthaltes etwas stressig und er ging mit wenig Schlaf in die Partie. (Danke für den Einsatz!) Dennoch konnte er den Gegner durch grundsolides Spiel davon überzeugen, dass bei ihm heute absolut nichts zu holen war. Sehr schön, vor allem bei einem DWZ-Unterschied von 170 Punkten.

Zwischenstand: 5 Remisen und ein nervöser Mannschaftsführer mit Angst vor 8 Remisen.

Bei Sascha verlief es ähnlich. Der Gegner versuchte alles, um mit Weiß und 330 DWZ-Punkten mehr ihn unter Druck zu setzen. Ein erstes Remisangebot in total ausgeglichenem Endspiel wurde abgelehnt, aber bald hatte man hier auch ein Einsehen und das 6. Remis stand auf dem Spielbericht.

Jetzt liefen nur noch Marios und meine Partie. Bei Mario war ein verlorenes Bauernendspiel auf dem Brett, während meine Stellung leicht besser war. Nachdem Marios Gegner ungenau weiterspielte und sich ein Remis abzeichnete, musste bei mir einfach ein Sieg her, da ich einen Zettel mit 8 Remisen einfach nicht unterschreiben kann. Tatsächlich nutzte Mario seine Chance zur Abwicklung in ein Remis-Damenendspiel und zeigte wieder einmal, dass er ein großer Gewinn für die 1. Mannschaft ist.

Mein Endspiel war inzwischen zwar eher vorteilhaft für mich und konnte risikolos bis zum letzten Bauern weitergespielt werden, aber eigentlich war die Stellung Remis, und mein Gegner fand schließlich auch die korrekte Abwicklung. Zum Glück hatte die lange Partie jedoch offenbar so an seinen Kräften gezehrt, dass ich durch eine Ungenauigkeit, meinen letzten (Rand-)Bauern im Endspiel mit Mehrspringer vor dem Abtausch und die Schachwelt vor einem weiteren 4:4 mit 8 Remisen retten konnte.

BM


  +++  06.03.2016 Mann des Tages: Schon wieder Katharina (4:4)   +++ 


Am aktuellen Spieltag (6. März) ist Wiederherstellung der Grünfeld-Reputation nach der karnevalesken 0:8-Heimpleite gegen KKS angesagt. Leider geht es gar nicht gut los - kein Killer-Toby und kein Stefan in Sicht, so dass wir mit 6 Leuten gegen den aktuellen Tabellenzweiten Ford beginnen müssen. Zudem ist Ford an allen Brettern DWZ-stärker als wir. Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst, sagen die Wiener zu ähnlichen Situationen. Aber die Grünfelder wären keine Grünfelder, wenn sie "den Sand in den Kopf stecken" (Lothar Matthäus) würden. Stefan saß in der Bahn fest und kommt schließlich doch noch, opfert gleich eine Leichtfigur gegen zwei Bauern, aber nach dem Damentausch ist leider keine Kompensation sichtbar. Dafür entwickeln sich die anderen Spiele angenehm. Jan kommt gut aus der Dracheneröffnung, muss dann aber nach drohender Zugwiederholung remisieren. Auch die drei Newcomer schlagen sich gut: Nikolaus und Ivan arbeiten sich solide Stellungen heraus, Ivan steht in der gesamten Partie, Nikolaus zum Schluss etwas besser, beide können in ein ungefährdetes Remis abwickeln. Mathias remisiert bei einer vermutlich 100%igen +- 0,00 Stellung. Alle drei haben bewiesen, dass sie vollends auch in der Bezirksliga mithalten können. Zwischenstand nun 2:3 mit der Kampflosen für den Gegner an 1. Stefans Stellung will sich nicht aufhellen, zu den Stellungsnachteilen kommen nun dramatische Zeitprobleme, er hat noch wenige Minuten für 20 Züge. Christophs Gegner lehnt zwischendurch ein Remisangebot ab, was letztlich ein Fehler ist, denn Christoph kann seinen Turm fesseln und mit einem Läufer mehr ins Endspiel gehen. Christoph fährt den vollen Punkt schließlich technisch sauber nach Hause ein. Da Stefan mittlerweile die Segel streichen muss, hängt mal wieder alles an Brett 5: Katharina. Stand 3:4 für Ford, Katharina muss also gewinnen. Da sich dieser Spielstand andeutete, lehnte sie bereits frühzeitig ein angebotenes Remis ab. Hopp oder Top. An Brett 5 hat sich von Beginn an eine sehr dynamische Partie entwickelt. Endlose taktische Möglichkeiten, Fesselungen und Gabeln. In dieser unübersichtlichen Situation opfert Katharina ihren weißfeldrigen Läufer auf g6. Die zahlreich gewordenen Kiebitze waren unterschiedlicher Meinung, ob dieses Opfer korrekt ist. Jedenfalls ist es psychologisch richtig: Katharinas Gegner kommt unter enormen Druck und nach 23. Txd4 und 24. Txd5 sieht die Stellung vielversprechend aus, zumal Katharinas starker e-Freibauer ins Rollen kommt. Das Gegenspiel kommt viel zu spät, und kurz bevor Katharinas König sich den Mehr-Läufer schnappen kann, gibt ihr Gegner auf. Endstand 4:4. Damit ist die Bezirksliga für den unabsteigbaren SV Grünfeld 2 gehalten.

JK


  +++  21.1.2016 Sauberer Sieg gegen Gäste aus Eikamp (5,5 : 2,5)   +++ 


Am Sonntag konnten wir wieder mit guter und vollständiger Aufstellung im Grünfeld auf noch abstiegsgefährdete Eikamper warten. Mit einem kampflosen Sieg gingen wir direkt in Führung und ließen diese bis zum Schluss nicht aus der Hand. Als erstes konnte Philipp seinen 2. Punkt an Brett 1 einfahren. Seine Stellung sah schon nach der Eröffnung vorteilhaft aus, was seinen nominell deutlich stärkeren Gegner wohl so nervte, dass er noch einen Bauern hinterwerwarf. Die Kompensation dafür blieb jedoch bei Philipp, der das Ding dannn locker nach Hause blitzte (2:0). Gespannt beobachtete ich das Geschehen an den anderen Brettern, während mein Gegner überhaupt nicht ins Spiel fand und mir eine sehr bequeme Druckstellung gönnte. Zunächst lochte Klaus-Jürgen ein, der erstmalig aus einer Laune heraus Benoni ausprobierte und den Gegner damit prompt überspielte, als hätte er den Stellungstyp schon von Kindesbeinen an trainiert. Beim Stand von 3:0 fanden Sascha und Mark-Nils es sinnvoll noch je 2 halbe Punkte nachzuliefern (4:1). Machmud, bei dem inzwischen keiner mehr so genau hinguckte, weil er ja sowieso immer gewinnt, befleckte erstmalig seine 100%-Bilanz und verlor (4:2) - Kommentar von Machmud: Besser so! Jetzt waren noch meine und Marios Partie am laufen. Mario konnte nach seinen 2 Siegen in Folge gegen überlegene Gegnerschaft auch wieder bei über 200 Punkten DWZ-Differenz ein sicheres Remis herausspielen, während meine Partie auch wenig später gewonnen war (5,5:2,5).

BM



  +++  31.1.2016 Ein Tag zum Vergessen für ---> den Gegner   +++ 


Sollten wir in der letzten Runde gegen Esch unerwartet zu siebt antreten müssen und trotz zwischenzeitlich äußerst vorteilhafter Lage noch die Segel streichen müssen, erwartete uns in Leverkusen in der 7. Runde aufgrund eines sicheren leeren Brettes und des an diesem Spieltag - unserer Aufstellung nach - nominell deutlich stärkeren Gegners eine dem Anschein nach nahezu unlösbare Aufgabe. Als ich das Haus verließ prognostizierte ich meiner Frau auf Nachfrage eine ordentliche Packung. Was sich dann abspielte, hatte sicher niemand erwartet. Nachdem der Gegner um 11.30 Uhr kampflos in Führung ging, war an den übrigen Brettern noch nicht viel los. Ich investierte in der Eröffnung deutlich mehr Zeit als gewöhnlich und erhielt lediglich eine ausgeglichene Stellung. Die anderen Partien konnte ich daher nicht wirklich aufmerksam verfolgen. Philipps Stellung erschien mir relativ undurchsichtig mit taktischen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nach knapp 2 Stunden zog er leider den Kürzeren - 0-2. Heiko hatte sich nach 15-jähriger Turnierschach-Auszeit eine sehr gute Stellung erarbeitet und hatte das Geschehen im Griff. Mario spielte eine schöne Partie und kam mehr und mehr in Vorteil. Katharinas, Machmuds, Klaus-Jürgens und meine Stellung gaben noch nichts her. In der Abwicklung zum vorteilhaft erachteten Endspiel übersah ich eine mögliche Springergabel und konnte meinen Plan nicht realisieren. Da kein Ausweg zu finden war, versuchte ich die Stellung zumindest schwierig zu gestalten. In der Zwischenzeit kam Heikos Gegner leider in Vorteil und konnte gewinnen. Somit 0-3 und einzig Mario hatte eine richtig gute Stellung. An Klaus-Jürgens Brett bahnte sich eine Zeitnotschlacht an, da erst 12 Züge gespielt waren - die Kontrahenten gaben die Stellung bei jeweils unter 30 Minuten verbliebener Bedenkzeit remis. Nach wie vor deutete nichts auf den Hauch einer Chance zum Mannschaftssieg hin. Meine Stellung verbesserte sich nicht wirklich, Machmud und Katharina hatten jedoch keine erkennbaren Sorgen. Lediglich Mario vergrößerte seinen Vorteil und schien sicher den einzigen vollen Punkt einzufahren. Dann ging es auf einmal sehr schnell. Mein Gegenüber stellte einzügig eine Figur ein, sodass das Endspiel keine großen Schwierigkeiten bereitete. Machmud - Mister 100% - und Katharina die Große gewannen ohne das ich etwas mitbekommen hätte und Mario stand mittlerweile riesig. Letztlich konnte er überzeugend punkten, ich mit viel Dusel und somit nahm der Kampf gegen 14.30 Uhr ein glückliches Ende.

MNN


  +++  10.1.2016 Ein Tag zum Vergessen für Grünfeld 1   +++ 


Eigentlich sollte an diesem ersten Spiel im neuen Jahr kaum etwas schiefgehen können. Mit 6 Stammspielern und starkem Ersatz waren wir ideal aufgestellt und guten Mutes, unsere theoretisch noch vorhandenen Aufstiegschancen zu wahren. Trotz eines kleine Rückschlags an Brett 8 (unser starker Ersatzmann war kurzfristig doch verhindert und bescherte uns den ersten kampflosen Verlust der Saison) lief der Kampf auch erwartungsgemäß. Sascha wurde seiner Favoritenrolle gerecht und konnte eine sehr remisliche "WerZuerstZucktVerliert"-Stellung dank Erstzuckens des Gegners gewinnen, während Philipp wegen eines frühen Termins ein Remis anbot und bekam. Der Ausgleich war geschafft und jetzt waren die Bretter 3-8 gefragt. Sascha F. konnte mal wieder eine schön herausgespielte Druckstellung gewinnen, während Jürgen leider seine Pechsträne fortsetzte und verlor. Es blieben noch die Bretter von Mark-Nils, Mario und mir beim Stande von 2,5:1,5. Mario hatte es mit einem um 400 DWZ-Punkte stärkeren Gegner zu tun stand aber aussichtsreich. Dennoch kam der Sieg und damit das 3,5:1,5 recht schnell und unerwartet. Eine sehr saubere Leistung von Mario. Mit einem sehr wechselhaften Spiel zwischen Mark-Nils und seinem Gegner und einer technischen Gewinnstellung auf meinem Brett dachten wir den Kampf sicher nach Hause fahren zu können. Für den Verlauf meiner Partie fehlen mir die Worte. Irgendwie schaffte ich es mit mehreren Ungenauigkeiten, die auch in Zeitnot nicht passieren dürfen, das Endspiel mit Mehrfigur zu vergeigen. Im Anschluss kippte auch Mark-Nil's Stellung und der unötigste Verlust der Saison war perfekt.

BM


  +++  17.12.2015 Ein guter Tag für Grünfeld 1   +++ 


Nach dem traurigen Ergebnis gegen Schlebusch, konnten wir mit einer starken Truppe, die diesmal ganz ohne Unterstützung aus der zweiten Mannschaft auskam, endlich mal wieder zeigen, wie wir in Bestbesetzung zuschlagen können. Fairerweise sei erwähnt, dass unser Gegner aus Longerich im DWZ Schnitt der Liga deutlich hinterher hinkt und es sehr schwer haben wird, die Liga zu halten. Ehrlicherweise muss ich als Berichterstatter zugeben, dass ich die Partien von Klaus-Jürgen (schön, dass Du mal wieder dabei warst- Sieg), Machmud (wie immer zu spät aber erfolgreich - Sieg) und Q (1-zügiges Matt stimmt das? - PoPo) gar nicht mitbekommen habe. Ausnahmsweise habe ich mich relativ intensiv mit meiner Partie beschäftigt, die ich nach ruhigem Eröffnungsfahrwasser in ein vorteilhaftes Endspiel abwickelte und sauber eintüten konnte. Somit stand es bereits 3:1. Zu diesem Zeitpunkt schien unser Sieg schon mehr als sicher. Alle anderen Stellungen waren deutlich zu unserem Vorteil. Die wohl interessanteste Partie des Tages hatte Sascha G. auf dem Brett. Nach einer verschwurbelten Eröffnung kam diesmal erstaunliches zu Tage. Sascha G.punkts Gegner hatte sich gut vorbereitet und eine vor langer Zeit verlorene Partie von Sascha gegen den damals starken IM Christian Seel ausgegraben. Doch Sascha dämmerte es. Nach reiflicher Überlegung konnte er sich an viele Varianten erinnern und veränderte überraschenderweise sein Spiel! Es entstand ein hoch kompliziertes taktisches Mittelspiel, welches Sascha souverän gewann. Ob alles mit rechten Dingen zu ging, ist bis heute unklar. Danach servierte Frank seinen Gegner ab. Nach sehr souveränen Stellungsspiel von Frank kam sein Gegner mit den schwarzen Steinen immer mehr unter Druck. Auch hier kam es dann nach einer sehr gelungen Kombination von Frank zum taktischen Nockout! Bravo Frank. Boris Partie durfte ich auch in der Analyse nicht wirklich verstehen. Bis zur entscheidenden Phase, in dem der Gegner zuerst eine Qualität verlor, um dann in vielleicht doch noch unklarer Lage einen Springer einzustellen, war mir nie wirklich klar, worum es eigentlich ging! Wer hatte wann Vorteil? Egal - Sieg. Die letzte Partie des Tages, war dann auch für mich die pädagogisch wertvollste. Auch letzte Woche hatte Sascha F., der eine sehr gute Leistung für unsere Erste bringt, eine sehr aussichtsreiche Stellung. Diese typischen Stellungen in denen man einen klaren Vorteil hat, aber irgendwie nicht weiß, wie man gewinnen soll. Die Angst, dass man es irgendwo überreißt schwingt immer mit. Nach einem übereilten Remis in der letzten Woche nun eine neue Qualität. Im Sinne eines alterfahren tat Sascha F. das was man in so einer Situation tun muss - Figuren auf vernünftige Felder stellen und auf den Suizid warten! Gerade in unserer nicht professionellen Liga ein gutes Rezept. Mit einem durchaus verdienten 7:1 geht mal wieder ein schöner Schachsonntag vorbei.

Bis dahin, Philipp


  +++  22.11.2015 Beginn einer schwarzen Auswärtsserie oder ein zweiter Ausrutscher?  +++ 


Unser Spiel vom vergangenen Sonntag hatte eigentlich gut begonnen. Philipp konnte in einer furiosen Angriffspartie den Gegner an Brett 1 nach wenigen Zügen überspielen und machte mit genauen Zügen schnell das 1:0. Meine Stellung war auch in der Eröffnung bereits sehr aussichtsreich. Mark-Nils kam mit leichtem Nachteil aus der Eröffnung heraus und nahm bereitwillig das vom Gegner angebotene Remis an. Sascha F. bekam eine gute Stellung, die er mit einem gewissen Risiko hätte ausbauen können, nahm aber auch - vielleicht etwas zu pesimistisch das Remis an. Frank hatte zu dieser Zeit praktisch eine Gewinnstellung auf dem Brett und bei normalem Verlauf hätte uns nun ein halber Punkt an den Brettern 6, 7 und 8 gereicht, um 4,5 Punkte zu erreichen. Mario goss an Brett 6 recht aussichtsreich Beton. Jan stand besser, und nur Ivan, der nach längerer Schachpause die schwerste Aufgabe von uns hatte, befand sich bereits in einer etwas ungemütliche Lage. Alles in allem eine für uns gute Situation, doch ab hier namen die Dinge einen verheerenden Verlauf. Ich gab aufgrund zweier im nachhinein wie immer völlig unverständlichen Ungenauigkeiten den Vorteil fast komplett aus der Hand, verlor mit weniger werdender Zeit immer mehr den Faden und fand mich in einem verlorenen Endspiel wieder. Franks Gewinnstellung war zwischenzeitlich aufgrund eines Rechenfehlers in eine nur aussichtsreiche Stellung abgeglitten und Bretter 6, 7 und 8 verschlechterten sich zusehends. Marios Beton weichte auf, Ivans Gegner konnte die Druckstellung zum Sieg bringen und Jan verlor seine vorteilhafte Stellung noch. Nachdem Frank seine Partie zwar noch erfindungsreich gewinnen konnte, stand es 4:3 gegen uns. Meine Partie war an dieser Stelle bereits so verloren, dass fast jeder gegnerische Zug einfach gewann. Dank der Aussicht meines Gegners auf den in Aussicht stehenden unerwarteten Mannschaftssieg, lies er sich auf mein Remisangebot ein und besiegelte damit das 4,5:3,5.
Wir bedanken uns bei den sympathischen Gastgebern für einen fairen und abgesehen vom Ergebnis angenehmen Mannschaftskampf und wünschen Schlebusch weitere Überraschungssiege und den wohlverdienten Klassenerhalt. Auch vielen Dank an unsere Ersatzleute Jan und Ivan aus der Zweiten, die unsere Personaldecke mal wieder vervollständigt haben und gute, unglücklich verlorene Partien gelierfert haben.


  +++  08.11.2015 Zweite macht 2 wichtige Punkte gegen Schachuzipus.  +++        


Nachdem Veselin mitsamt seinem blauen Meriva irgendwo im Neusser Bermudadreieck verschollen ist (wir geben den Fall in einigen Tagen zu Aktenzeichen XY, zu vermuten ist eine Entführung ist durch die eigene Kleinfamilie!), müssen wir mit einer 0:1 Rücklage ins Match gegen Schachuzipus. Unsere TOP 1 Toby ist mit Weiß offensichlich so stark gefürchtet, dass sein 1997-starker Gegner mit einem schnellen Remis recht zufrieden wirkt. Auch Stefan kann rasch problemlos remisieren. Christoph erspielt sich eine hervorragende Stellung, zu deren Krönung ein e5 Bauernvorstoß alle relevanten Linien mit sehr starkem und schwer zu parierenden Angriff gereicht hätte. Im Eifer des Gefechts wird dieser Zug nicht gespielt, auch hier dann nach ausgeglichener Stellung folgerichtig Remis. Jan muss gegen Ernst Hecht ran. Der Hecht im Karpe-Teich ist überrascht von der ungewöhlichen Caro-Kann-Erwiderung und verbrät zu Beginn viel Zeit. Der Captain - selbst etwas verwirrt von seiner Eröffnung - kann bei unklarer Position schließlich von einem Springer-Einsteller seines sympathischen Gegners profitieren. Es steht nun 2,5:2,5. Der extra als Reza-Killer aus Berlin eingeflogene Magnus überspielt Kaffeehaus-Legende Azimi nach Entdeckung und Ausweichen aller "Tag- und Nacht"-Fallen sehr schön. Erst nach der zweiten Dame Magnus' (und Magnus sagt später, er hätte sich auch noch eine dritte geholt) gibt Azimi auf. 3,5 zu 2,5 für unsere Recken. Der Ausflug ins Rheinische hat sich gelohnt. Nun müssen es also Christian und Katharina, beide in komplizierten Endspielen, reißen. Christian kommt als Schwarzer im Rossolimo mehr schlecht als recht aus der Eröffnung. Sein Gegner Roland Schläfer spielt sehr stark. Im Endspiel hat jeder einen Springer und 5 Bauern. Spätestens als Chgrstians immerhin 1990 DWZ starke Gegner einen Freibauern auf der vom Spielgeschehen und dem schwarzen König weit entfernten a-Linie placiert hat, sieht die Partie gewonnen für das gegnerische Weiß aus. Aber Christian kann nach leichter Ungenauigkeit des Gegners gabeln und steht danach sogar gewinnträchtig, aber letztlich kann der erfahrene Gegner noch remisieren. Ein sehr starkes Spiel von Christian, der völlig zurecht an Brett 2 spielt. 4:3 für uns. Nun kommt die Figur des Tages ins Spiel: Eine schlanke Dame namens Katharina B. Auch als ihr Captain zwischendurch zu verstehen gibt, dass sie durchaus Remis anbieten oder annehemen kann, gibt sie sich siegesgewiss. Und in der Tat: In einem äußerst dramatischen Spiel über die volle Distanz von fast 6 Stunden kann sie in einer konzentrierten Leistung mit vielen positionellen Manövern den vollen Punkt einfahren. Ihr Name ab sofort: Katharina die Große.


  +++  18.10.2015 Erste siegt mit 6:2 gegen BSG Rheinpark.  +++        


Nach dem verpatzen Auswärtsspiel in Dormagen konnte die Erste in heimischen Gefilden wieder zu Ihrer gewohnten Stärke finden und trotz des Fehlens von 2 Stammspielern einen nie gefährdeten Sieg gegen die Schachfreunde von der BSG Rheinpark erzielen. Der erste Punkt kam leider kampflos an Brett 1 zustande. Franks Gegner verlieh der Partie eine so besondere Note, dass Frank auf ein Remis drang und dieses auch bekam. Schade, aber 1,5:0,5 und so konnten Sascha und Frank den kurzen Arbeitstag mit ein paar durchaus sehenswerten Blitzpartien beenden. An allen anderen Brettern entwickelten sich langwierigere Partien, die aber nach meinem Empfinden alle gut für uns aussahen. Den nächsten halben Punkt fuhr Sascha (F) ein, der in einer stark erspielten Druckstellung den nicht leicht zu findenden Weg zum Gewinn übersah und sicher in den Remishafen einlenkte. Sehr schöne Leistung gegen einen nominell viel stärkeren Gegner. Trotzdem, ich hätte ihm den Sieg sehr gegönnt! Unsere beiden Ersatzbretter schlugen sich auch hervorragend: Mathieu holte gegen einen fast 200 DWZ-Punkte höher bewerteten Gegner in einer über lange Strecken leicht besseren Stellung ein Remis heraus und Thomas' (s.u.) Partie sah auch nach einem risikolosen Spiel auf ein Tor aus. Der Spielstand war nun bei 2,5:1,5 und an mindestens 2 weiteren Brettern sah es gut aus. Ich konnte nach einer vom Gegner zum Glück nicht geahndeten Ungenauigkeit in der Eröffnung mit vorteilhafter Stellung ins Mittelspiel gehen und den größerwerdenen Druck bald in einen Punkt verwandeln (Glück gehabt und genutzt). Unser Neuzugang Thomas Siwik dominierte an Brett 8 seine Einstandspartie nach 15 spielfreien Jahren tadellos und wurde seiner wieder aktivierten Alt-DWZ von 1935 gerecht. Der Kampf wurde mit dieser Partie entschieden. Wir gratulieren hierzu und freuen uns auf hoffentlich noch viele Mannschaftskämpfe mit Thomas! Nach dieser Vorentscheidung gab auch Mark-Nils' Gegner, der die einzige aussichtsreiche Stellung erreichen konnte entnervt (?) und vielleicht etwas unnötig remis und unser 100% Mann Machmud machte dann kurz vorher oder nacher Punkt Nummer 6.


12.10.2015 Björn Strocka verstorben          


Unser Schachverein Grünfeld trauert um sein am 5. Oktober verstorbenes Mitglied Björn Strocka, der im Alter von nur 48 Jahren überraschend verstarb. Björn war eine große Stütze unserer ersten Mannschaft und hat durch seine Bereitschaft, sein Schachwissen mit jüngeren und nicht so erfahrenen Spielern zu teilen, auch für die zweite Mannschaft eine starke Bedeutung gehabt. Björn war mit seiner geduldigen und ausgleichenden Art ein wichtiger Ruhepol in unserem Verein, der nicht ersetzt werden kann. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und Angehörigen. Der SV Grünfeld wird Björn ein ehrendes Andenken bewahren.


27.9.2015  +++ Aktuelle Meldung  +++  

Erste Mannschaft tritt in Dormagen mit 3 Ersatzleuten an und verliert knapp mit 4,5-3,5 (Bericht von Philipp)

An einem sehr sonnigen Sonntag, der so gar nicht zum Schachspielen einlud, ging es auf nach Dormagen zum zweiten Mannschaftskampf. Nach unserem sehr gelungen Einstand gegen die Bergischen Schachfreunde (7:1) standen die Vorzeichen diesmal äußerst schlecht. Durch den Ausfall von zahlreichen Leistungsträgern, war es diesmal nur Boris zu verdanken, dass wir überhaupt mit 8 Leuten angetreten sind. Auch wenn wir dadurch natürlich sehr geschwächt antraten, stimmt uns die Tatsache, dass es trotzdem möglich war komplett anzutreten, äußerst positiv. Nach den ersten Zügen gelangten wir dennoch schnell in die Realität. Unser Ersatzspieler Mathias, der erst seine zweite Turnierpartie bestritt, stellte nach den ersten paar Zügen eine ganze Leichtfigur ein. Trotz tapferem Kampf und etlicher Züge war diese Niederlage nicht zu verhindern. Auch Mathieu der über nur noch wenig Spielpraxis verfügt, kam nicht wirklich mit der gegnerischen Verteidigung zurecht und verlor im Verlaufe der Partie zwei Bauern. Trotz ein paar unbeholfenen Springermanövern des Gegners standen wir mit zwei verlorenen Partien an der Wand. Auch unsere Leistungsträger Sascha und Frank hatten sich in der Eröffnung bereits in schwierige Situationen manövriert. Ein düsterer Tag kündigte sich an. Nach einem Remis von Sascha in schlechterer Stellung gab es aber dann doch noch einen Hoffnungsschimmer. Sowohl Frank der sich aus schwieriger Position befreien konnte, als auch Magnus und Machmud befanden sich in aussichtsreicher Position. Jürgen und Philipp hatten beide ziemlich komplizierte Stellungen, bei denen man nicht wirklich sagen konnte, ob sie gut oder schlecht standen. Ziemlich schnell war klar, dass Machmud und Magnus in souveräner Manier Ihre Partien gewinnen würden. Philipp, der seine Stellung nach ordentlicher Eröffnung verschätzte, musste geknickt die Segel streifen. Bei knappen Stand von 3,5 zu 2,5 gegen uns, mussten 1,5 Punkte aus den verbliebenen Partien von Frank und Jürgen her. Bei Frank reichte es leider nur zum Remis. In Anbetracht des schwierigen Mittelspiels ein gutes Ergebnis. Auch am letzten Brett von Jürgen kam nicht mehr als ein Unentschieden zum Vorschein - mit weniger Qualität und vermutlich zu wenig Gegenspiel eine gerechte aber bittere Punkteteilung. Trotz der Niederlage gegen einen in besserer Besetzung machbaren Gegner ist positiv hervorzuheben, dass wir komplett antreten konnten. An dieser Stelle nochmal Herzlichen Dank an den leider abwesenden Mannschaftsführer, der ohne zu spielen an diesem Spieltag alles gegeben hat. Bis dahin zum nächsten Kampf!



13.9.2015  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Geglückter Saisonstart für die Zweite. (Bericht von Jan)

Mit zwei Grünfeld-Neulingen, die beide sehr gut zu unserem szenigen Nicht-Szene-Verein (TIP) passen - Katharina (die Große) und Mathias - ging es zu Hause gegen unsere Schachfreunde aus dem Bergischen. Letztes Jahr spielten wir bei viel zu guten Wetter auf einem stickig-provinziellen Dachboden 4:4, dieses Jahr wiederholten wir das Ergebnis bei allerdings viel dramatischeren Verlauf. Nach DWZ Zahlen stand es 3:5 gegen uns, also mussten wir leicht überperformen. Der alte (Jan) und der aktuelle (Christoph) Remiskönig einigten sich gegen die beiden um ca. 30 DWZ-stärkere Gegner recht schnell auf 'ihr' Ergebnis: Der Captain wollte wegen seines 39.sten (schon wieder!) Geburtstages telefonieren und remisierte sofort, Christoph stand nach 18 Zügen in der Endstellung um einiges (ca. 1) besser, aber die Stellung war unklar. Also auch hier Remis. Veselin performte - wie in letzter Zeit regelmäßig - sehr gut und spielte seinen Gegner aus. Nach gut einer Stunde stand es 2:1 für uns. Eine gute Ausgangslage möge man denken. Dann allerdings wird es dramatisch. Das Plittermännchen, das die Woche zuvor noch in der Ersten remisierte, muss in seinem Skandinavier mit einer zunehmend düsteren Stellung klarkommen und schließlich die Waffen strecken. Nach retativ ruhiger Eröffnung brennt auf einmal das Brett 6 von Katharina: Alles war hier möglich. Katharina schätzt ihre Stellung zwischendurch gewinnträchtig ein, aber muss schließlich auch aufgeben. Trotzdem ein super Start für Grünfeld. Dies gilt auch für den zweiten Novizen, Mathias . In seiner allerersten Turnierpartie spielte er grundsolide und arbeitete eine sehr gute Ausgangsposition für das Endspiel heraus, auf welches er dann verzichtete. Auch hier: Remis. Glückwunsch an beide, die Nervosität wird sich legen. Auf einmal steht es 2,5 zu 3,5. Unser Recke Toby hatte zwar eine Qualität mehr, aber sein Gegner stand viel aktiver, eine Partie auf Messers Schneide. Unser halb-australischer NeuBerliner und hoffentlich oft ins Grünfeld einfliegende Magnus unternahm kurz vor der Zeitkontrolle eine interessant-merkwürdige Springeraktion (!?) an den Rand, mit der er seinen Gegner, die Zuschauer und auch sich selbst verwirrte. Es war viel drin auf beiden Seiten, als der Gegner Magnus' Trum auf f7 gefesselt hatte, sah es besser für den Gegner aus. Dann kam Zug 40 und man musste bemerken, dass die Uhr bei Magnus' Spiel falsch eingestellt wurde: 30 Minuten statt 50 für die nächsten 20 Züge. Da beide unterschiedliche Restzeiten hatten, großes Wirrwarr, eigentlich hätte der Wettkampfleiter (Magnus' Gegner) die Uhr vor dem Match überprüfen müssen. Die Versuche, die Uhren und die Zeiten nachzustellen, scheiterten zunächst. Magnus' Gegner, noch verwirrt durch den Springeraktion, bot mittelrweise Remis. Magnus konnte aber nicht annehmen, weil Toby noch spielte und dieser gewinnen musste, damit es zum 4:4 reicht. Und wie so oft: Magic Toby regelt es zum Schluss. Durch eine schöne Aktion sicherte er sich den zweiten Turm seines Gegners, der dann aufgeben musste. Magnus konnte schließlich remisieren und die Uhren mussten nicht mehr neu gestellt werden. Ein sehr schönes Mannschaftskampf, bei dem es nach den ersten 3 Partien sehr gut für uns aussah (2:1), nach 6 Partien sehr schlecht (2,5-3,5) und schließlich ein leistungsgerechtes Remis gegen sympathische Gegner herauskam.



6.9.2015  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

7:1 Kanter- und Kontersieg der Ersten gegen die Bergischen Schachfreunde 1

Mit Respekt und gesundem von Frank verbreitetem Pessimismus gingen wir am Sonntag in das Spiel gegen die homogen und stark aufgestellten Bergischen Schachfreunde. Immerhin hatten diese im zweiten Spiel der vergangenen Saison mit einem 4,5:3,5 unsere Krise in der Liga eingeleitet, die fast zum Abstieg geführt hätte. Es hieß also diesmal, möglichst die ganze Erste (zur Not auch direkt aus dem Bett) am Brett zu haben und zurückzuschlagen. Der Kampf nahm von Anfang an einen guten Verlauf. Sascha (G.) konnte wie gewohnt in Ruhe kleine Stellungsvorteile einsammeln, Philipp gewann nach der Eröffnungsphase einen Bauern. Meine Partie entwickelte sich nach wenigen Zügen durch überzogenes Angriffspiel des Gegners wie von selbst in eine Gewinnstellung und Frank stand nach einem bedrohlichem Gambit des Gegners nach genauem Spiel recht gut. Mark-Nils, Machmud Stefan und Sascha (F) hatten ausgeglichene Stellungen. Nach etwa drei Stunden war der Kampf dann auch weitgehend entschieden. Ich konnte endlich mal wieder eine Gewinnstellung verwerten (1-0). Sascha (F), der extra für diesen Kampf wichtige Termine hin- und hergeschoben hat, lieferte bald mit einem halben Punkt nach und die Siege von Sascha (G), Philipp und Frank ließen auch nicht mehr lange auf sich warten (3,5:1,5). Da es an allen anderen Brettern auch gut gut aussah, konnten wir uns ruhig ans Analysebrett setzen und auf die ganzen Punkte von Mark-Nils und Machmud warten. Stefan Plitt, der sein Debut in der ersten Mannschaft gab, konnte mit einem Remis gegen einen 100 DWZ-Punkte stärkeren Spieler nach wechselhaftem Spielverlauf noch zu einem schönen 7:1 Sieg abschließen. So muss ein Saisonstart aussehen! Hoffentlich können wir diesmal konstant und möglichst vollständig so weiterspielen. Vielen Dank an die vielen Freiwilligen, aus der Zweiten, die sich angeboten haben und an Stefan Plitt, der schließlich gespielt und gepunktet hat. Auch ein Dankeschön für die gute Atmosphäre, an den Gegner, dem wir für die Restsaison verdient erfreulichere Spiele wünschen.



01/08/15  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Neue Saison 2015/2016


Nach einer für die 1. Mannschaft sehr wechselhaften und für die 2. Mannschaft wie immer sehr soliden Saison stehen wir in den Startlöchern für die Saison 2015/16. Wir konnten uns durch einige Neuzugänge verstärken wodurch beide Mannschaften profitierten. Für die neue Saison hoffen wir auf viele gute Mannschaftskämpfe mit wenigen freien Brettern!




01/08/15  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Grünfeld Webseite zurückerorbert


Nachdem unsere Webeite längere Zeit nicht mehr gepflegt wurde, haben wir endlich wieder Zugriff. In Zukunft hier also wieder News, Mannschaftsberichte und Infos über unseren Verein.



19/04/23  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Was ist eigentlich los mit ... heute: Larry Kaufman




Wie verzweifelt muss man sein, um nach den Standardzügen 1. d4 Sf6 2. c4 g6 dem Königsspringer das natürliche Feld zu nehmen und sich obendrein schwarzfeldrige Schwächen zu schaffen? Mehr Gefahr geht wohl von dem abgebildeten Anschlag auf die KVB aus. Wir empfehlen den zahlreichen zu unseren Heimspielen strömenden Fans, bereits am Rudolfplatz auszusteigen.


19/01/14  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Grünfeld I - Langenfeld I   5:3

Die Erste kommt in Schwung, jetzt bereits 4 Punkte aus Langenfeld!

Nach drei 3,5:4,5 Niederlagen in Folge konnte die Erste aus ihrer Qualität endlich Mannschaftspunkte machen. Nach einem 6:2 bei Langenfeld II am 5. Spieltag durfte nun die Erste von Langenfeld bei uns antreten, und es entwickelte sich ein spannender Kampf. Sascha hatte einen schwierigen Franzosen auf dem Brett, der nach einiger Zeit zu einer für mich unklaren Stellung führte. Longlong konnte nach relativ kurzer Zeit einen halben Punkt einfahren, während die Partie von Philipp sich sehr positiv entwickelte und uns bald den ersten Punkt einbrachte. Daniel der sich endlich mal von seiner bisher makellosen 4:0 Siegesserie erholen musste spielte eine sehr ausgeglichene Partie, die schließlich im Remis endete. Nachdem Sascha seine Partie durch genaues Spiel für sich entscheiden konnte, sorgte Jürgen, unser Ersatz aus der zweiten Mannschaft, für den 4. Brettpunkt und sicherte uns einen Mannschaftspunkt.

Ín einer äußerst sehenswerten Angriffspartie sprang er den Gegner ohne Rücksicht auf Verluste mit allem, was nicht auf den eigenen zentral positionierten König aufpassen musste, an und setzte schließlich mit einem schönen Doppelturmopfer matt. Schade, dass es schon der 2. Einsatz bei uns war! Leider vergab Björn einen schönen Katalanen, der mir eigentlich aussichtsreich aussah.

Um den Sieg einzufahren, hatten wir also noch 2 Spiele am Laufen. Torsten war in einer eher prekären Lage, und es sah sehr stark danach aus, dass er seine bisherige solide Remisserie unterbrechen würde. Zum Glück hatte ich ein Endspiel mit Mehrbauern auf dem Brett, dass ich dann zwar noch etwas unnötig, aber angesichts des Spielstands auch nicht ungerne ins Remis abwickeln ließ. Nachdem Torsten seinen Gegner dann auch noch ein Remis abkämpfte, konnten wir zufrieden mit einem 5:3 nach Hause fahren. Alles in allem ein gelungener Spieltag, der uns in eine Position bringt, den Klassenerhalt mit Punktgewinnen gegen die beiden Tabellenletzten oder den Tabellendritten aus eigener Kraft zu schaffen.
-- Boris



17/11/13  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Warnung: Virus 3.5 greift um sich

Nachdem die Erste von einer bisher unbekannten Epidemie ergriffen wurde, scheint sich jetzt auch die Zweite infiziert zu haben. Wir empfehlen allen Betroffenen, mit anderen Vereinsmitgliedern nicht mehr ungeschützt zu verkehren und sich häufig die Hände zu waschen.
-- Björni



10/11/13  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Erste spielt 3.5 : 3.5 - und verliert doch

Am Sonntag war es wieder soweit. Nachdem wir am ersten Spieltag gegen haushoch favorisierte Aachener an mehreren Brettern gute Chancen vergaben und gegen die ebenfalls favorisierten Brühler mit 6 Mann den Mannschaftspunkt knapp verfehlten, fuhren wir mit großen Erwartungen zu Bad Godesberg III, wo uns ein nominell nicht überlegener Gegner erwartete. Leider fiel unser Brett 2 krankheitsbedingt unerwartet und knapp vor dem Kampf aus, so dass wir wieder in Unterzahl antraten.
Der Kampf gestaltete sich sehr spannend. Björn musste relativ bald die Waffen strecken, ich habe leider nicht mitbekommen weshalb, weil ich die ganze Zeit am essen war. Torsten sicherte an Brett 8 einen halben Punkt, während sich an allen anderen Brettern aus meiner Sicht aussichtsreiche Partien entwickelten: Frank hatte eine schöne Angriffstellung bei entgegengesetzten Rochaden, bei mir sah es positionell gut aus, und Daniel hatte seinen Gegner bald fast zusammengeschoben.
Philipp ließ nichts anbrennen und holte einen weiteren halben Punkt rein. Leider entwickelte sich Franks Partie schlecht und auch Daniel gab seinen Vorteil aus der Hand. Nachdem ich auch noch in vorteilhafter Position eine Figur einstellte, sah es nicht mehr gut aus. Sascha verwertete zwar dank souveräner Endspielführung und einem hübschem Selbstmatt, und Daniel konnte, nachdem der Gegner vergaß, die Uhr zu drücken, in schlechterer Stellung einen Punkt reinholen, aber jetzt hing alles an Frank, der eine inzwischen hoffnungslose Stellung hätte gewinnen müssen, um das 4:4 zu sichern. Leider war hier gar nichts drin und nur dank einigen mit großer Selbstsicherheit ausgeführten Verteidigungszügen konnte Frank den Gegner noch zu einem Remis durch Zugwiederholung überreden.
Schade, mal wieder ein knapper Kampf mit unglücklichem Ausgang. Den Start in die Saison müssen wir noch finden!
-- Boris



08/11/13  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Grünfeld-Vierer ohne Steuermann

Bei der Blitzmannschaftsmeisterschaft des KSV haben wir mit dem fünftletzten Platz den erhofften Abstieg in die KBV (Kreisklasse Belgisches Viertel) nur knapp verpasst. Ich war mit meiner Gegnerschaft an Brett 1 offensichtlich überfordert, 4 aus 17. Ganz anders Daniil an 2 und Torsten an 3, die gegen wertungsstärkere Gegner jeweils 8.5 Punkte erzielten.
Jürgens ursprünglicher Plan, den Gegnern das Bier wegzutrinken, ist leider nicht aufgegangen, denn die Organisatoren haben ständig neue Fässer herbeigerollt. So hat er lieber noch 4.5 Punkte zu unserer Bilanz beigesteuert. -- Björni

Externer LINK zum Kölner Schachverband.



15/10/13  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Jan spielt gegen Simon Rolfes

Hier geht es auch gleich zum Video:

Externer LINK zu Bayer 04 Leverkusen.

Selbst die einschlägige Presse hat von dem Ereignis Wind bekommen:

Externer LINK zu Chessbase.

Das Rückspiel (im Fußball) wird wohl in der BayArena stattfinden. Wir empfehlen, rechtzeitig Karten zu besorgen.
-- Björni



13/10/13  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Erste gewinnt 3.5 : 2.5 - und verliert doch

Hast Du einmal am zugigen Treffpunkt gestanden, erfahren, dass man nur zu sechst ist und Philipp sich noch innerhalb des Köln-Marathons befindet? Da kommen einem Gedanken wie wäre ich lieber im Bett geblieben. Zum Glück waren wir das alle nicht und konnten beim SK Brühl einen Achtungserfolg hinlegen.
Die Gegner waren wegen ihres 2:0 Vorsprungs recht remiswillig, und so konnte ich den ersten halben Punkt einfahren, nachdem ich in der ungeliebten Rossolimo-Variante Ausgleich erzielen konnte. Boris sah sich nach einem kleinen Einsteller mit Turm gegen zwei Springer konfrontiert. Wegen des vermeintlichen Drucks auf der f-Linie bot auch sein Gegner Remis an oder hat es angenommen, wahrscheinlich war ich gerade rauchen.
Philipps Partie habe ich nicht verstanden, hat sich aber vermutlich nie außerhalb der Remisbreite bewegt. Genauso bei Alex, obwohl er im Nachhinein meinte, vielleicht etwas Vorteil erreicht haben zu können. Also erstmal vier Remis.
Nun zu den wahren Helden: Daniil hatte eine Konfiguration 4 Leichtfiguren (jetzt fragt nicht, welche!) gegen 2 Läufer, Turm und zwei Bauern auf dem Brett. Nicht unmittelbar vorteilhaft, aber mit aktivem Figurenspiel im Zentrum hat er dem Gegner einen Bauern und später auch einen Punkt abgeknabbert!
Blieb noch der arme Torsten, denn ein 4:4 war ja noch möglich. Nach dem Damentausch fand er sich in einem schlechteren TL-TL Endspiel wieder, mit möglichen Schwindelchancen. Der Gegner ließ jedoch nichts zu und konnte in einem besseren Turmendspiel Remis forcieren. -- Björni



25/06/13  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Erste schafft den Klassenerhalt

Mit gemischten Gefühlen fuhr ich zum BiPi's in der Rolandstraße, hatte ich doch den vorherigen Mannschaftkampf gegen den direkten Abstiegskonkurrenten KKS II beim Stande von 3.5:3.5 versemmelt. Zum Glück konnten sich die anderen nicht daran erinnern. Die ersten Entscheidungen waren zwei kampflose, Martin durfte an Brett Zwei nicht spielen und wir mussten Brett Vier freilassen. Philipp hatte keine Probleme, Frau van Münster zu einem Remis zu bewegen. Sascha belagerte den schwarzen Isolani auf d5, Longlong fand sich in einer Hauptvariante des GRÜNFELD-Inders wieder mit einer Mehrqualität, aber den ärgerlichen verbundenen Freibauern a7, b6. Ich hatte in einer Englischen Partie die übliche Qual am Damenflügel, konnte aber mit f7-f5-f4 Gegenspiel kreieren. Leider verlor Snjezana derweil. Sascha eroberte letztendlich den Isolani d5 und konnte die typische mit dem Bauernverlust einhergehende Initiative des Gegners neutralisieren. Longlong hatte in ein Bauernendspiel abgewickelt, mit nur einem verdoppelten Mehrbauern. Das hatte der Gegner wohl unterschätzt, zur Bildung eines Freibauern ist der Doppelbauer vielleicht nicht tauglich, wohl aber zu Tempogewinn und Herbeiführung eines Zugzwangs. Mein Gegner schnappte sich einen Bauern auf c6 und schloss damit seinen Gaul von der Verteidigung des Königsflügels aus, was auch nicht zu seinen Gunsten ausfiel. Jedenfalls gewannen Sascha und ich, wir soffen bereits beim Stande von 3.5:2.5 in der Einfahrt zum Bipi's. Longlong musste sich noch etwas länger mühen zum 4.5:2.5. Boris' Gegner war leider uneinsichtig und wollte ein besserstehendes Turmendspiel unbedingt gewinnen. Gegen 17:00 Uhr stand das 5:3 fest, denn alle Turmendspiele sind Remis. Dann mussten wir immernoch zittern, denn wenn der KKS II gegen Ford gewinnt, hätte alles nichts geholfen... dann die Erlösung aus dem Internet: 4:4. Mein erster Mannschaftsbericht -- Björni


02/02/12  +++ AKTUELLE MELDUNG  +++  

Zweite punktet in Niederkassel

Der Ausflug mit doppelten Blau-Meriva Richtung Süden lohnte sich. Mit sechs Leuten raste man aus Köln-Grünfeld an, Tobi und Stefan kamen direkt von Ihrer nächtlichen Visite beim Polizeipräsidium Troisdorf nach Niederkassel. Dieser Aufenthalt schien zu beflügeln: Tobi packte im harmlos anmutenden Philidor direkt im sechsten Zug ein Killerläuferopfer auf f7 aus, sein Gegner reagierte panisch und ermöglichte Tobi gleich eine qualitätsfördernde Springergabel. Tobis Gegner kam ein wenig zurück in die Partie und überlegte dann mehr als 45 Minuten an einem einzigen Zug, der dann schließlich mehr oder weniger sofort die Partie zu Tobis Gunsten entschied. Killergut! Zuviel Nachdenken bringt einem meistens eben gerade nicht die besten Ideen. Il Capitano Jan hatte mittlerweile ein Remisgebot von seinem Gegner. Jans Entwicklungsvorteil war nach gutem Befreiungszug seines Gegners pulversiert und der langfristige Vorteil des Läuferpaares lag auf seiten des Gegners: Also Remis. Q hat währenddessen erst einen Bauern, dann eine Figur gegen Nüsse geopfert und dann plötzlich aus dem Nichts ein Matt aufs Brett gezaubert. Wunderschön gespielt. Sehr guter positioneller Remiskampf auch von Veselin, der gegen einen 1900er nie in Verlustreichweite kam. Zwischenstand 3:1 für uns. Und Torsten stand auf Gewinn und alle anderen zumindest gleichwertig, so dass es gute Hoffnung gab, den Süden siegreich zu verlassen. Dann folgten allerdings zwei Dramen: Christian, in absolut ungefährdeter Remisstellung zog zu schnell und stellte im Endspiel einen Springer kompensationslos ein. Nach über 40 Zügen solides Schach also zu entrichtendes Konzentrationslehrgeld. Christoph und Stefan - mit mehr Erfahrung ausgestattet, remisierten in beides Mal wohl leicht besserer Stellung. Beides schöne Partien. 4:3 für uns. Das Drama des Abends aber ereignete sich an Brett 2, an dem Torsten seinen Gegner - fast - in Grund und Boden spielte: Fritz spuckte ein stattliche + 4,3 für Torsten aus. Das kleine Problem: Torsten hatte für 15 Züge nur noch wenige Minuten und verließ die Zeitnotschlacht nach 40 Zügen mit -2. Zwei gegen vier Bauern mit jeweils einem Turm, dies ließ sich der Gegner nicht mehr nehmen, auch wenn Torsten noch ein paar Pattideen zu realisieren suchte. 4:4 gegen angenehme Gegner in freundschaftlicher Atmosphäre. Ein guter Punktesammlungsstart im langen Kampf gegen den Abstieg.



03/02/12  +++ (FAST-)EILMELDUNG  +++ Grundsolide Leistung der Zweiten bei BSF  +++  

Mit gewonnenem Untentschieden beim Aufstiegsaspiranten

Mit doppeltem Blau-Meriva ging's wieder zu den Bergischen Schachfreunden - diesmal zur nominell starken Ersten. Vorher mussten wir allerdings die gesamte WG von Mathieus mit Klingel- und Anrufstürmen wecken, da sein Wecker (und glücklicherweise nur der) versagt hatte. An allen Brettern mit durchschnittlich 170 DWZ-Punkten stärker und dem 7:1 gegen Porz im Rücken, spekulierten die Bergischen Schachfreunde auf einen schnellen und ungefährdeten Sieg. Doch die jugendlichen Grünfelder zeigten ihr Potenzial. Zwar stand Klaus-Jürgen, nachdem er einen Zug des Gegners übersah, auf verlorenen Posten, wehrte sich tapfer, aber musste schließlich aufgeben. Aber da war schließlich die Meisterleistung von Q, der - kaum spielte er eine solide (Französich-)Eröffnung - schnell in seine geliebte unbalanced Position kam und mit Springer und Dame soviel Alarm in des Gegners Eingeweihden produzierte, dass dieser die Waffen streckte. Tobi, Mathieu, Veselin und Jan konnten ungefährdet remisieren. Zwischenstand 3:3. Blieben die beiden Bretter der Neuzugänge Torsten und Magnus. Beide standen auf Gewinn, doch beide waren in erheblicher Zeitnot und übersahen dementsprechend ihren jeweiligen Gewinnzug kurz vor der Zeitkontrolle im 40. Zug. Immer noch sehr gut stehend (die Computer-Analysen errechneten einen recht komfortablen Vorsprung für unsere Bretter), aber ausgepowert von der Zeitnot-Schlacht und mit Respekt vor den höheren DWZ-Zahlen der Gegner einigten auch sie sich schließlich auf Remis. Die Bergischen konnten heilfroh mit dem Unentschieden sein und wir haben mit dem Unentschieden gewonnen: Nämlich die Erfahrung, dass wir auch ganz oben gut mitspielen können. Die Bezirksliga ist für uns jedenfalls nun auch theoretisch gehalten.



24/10/11  +++ EILMELDUNG  +++ Die Erste gewinnt gegen Horrem  +++  

Die Erste schiebt sich ersatzgeschwächt auf den zweiten Tabellenplatz vor

am 23.10. war es für die Erste wieder mal soweit. Der solide Start in die Saison sollte in Horrem fortgesetzt werden. Zwar waren wir durch das Fehlen unserer Punktegaranten Sascha und Frank geschwächt, aber unsere Ersatz-Ressourcen konnten das Loch kompetent stopfen. Daniel und Jan traten mit uns bereitwillig zur Fahrt in die Kölner Outskirts an und holten schließlich gegen einen 100 und 200 DWZ Punkte stärkeren Gegner jeweils einen halben Punkt an Land. Gratulation! Der Kampf nahm von Anfang an einen günstigen Verlauf. Longlong konnte seinen Gegner im Endspiel mit 2 Figuren gegen Turm niederringen. Philip merzte seine Niederlage vom letzten Kampf gegen Caro-Kann durch eine entscheidende Verstärkung aus Martins Labor aus und gewann, nachdem er genug Material geopfert hatte, souverän. Es folgten 3 Remisen von Martin, Christian und Jan. Zum Zwischenstand von 3,5:2,5 mit 3 noch spielenden aber ungefährdeten Grünfeldern konnte Boris mit Glück die Stellung ausgleichen und sein Remisangebot traf trotz der schlechten Lage für die Horremer auf Zustimmung. Fast gleichzeitig machte auch Daniel Remis, so dass Frank seine Gewinnstellung in Ruhe beim Stand von 4,5:2,5 verwerten konnte. Wir werden auf einem komfortablen 2. Platz in den Heimkampf am 13.11. gegen Niederkassel gehen und bedanken uns bei den Horremern für die Gastfreundschaft und die angenehme Atmosphäre während und nach dem Kampf.




15/09/11  +++ EILMELDUNG  +++ Aller Anfang ist schwer +++  

Mit zuviel Respekt in die Bezirksliga

KKS ist sicherlich ein sehr starker Markenname, wenn es um Kölner Schach geht. Unbeschadet dessen war der Respekt der Zweiten beim ersten Saisonspiel gegen KKS III zu hoch: 4 Remis & 4 Niederlagen standen am Ende zu Buche. Die Niederlagen waren teilweise recht unglücklich: Iraklis stand nach der Eröfffnung klar besser, verzettelte sich dann aber mit einem Opfer. Auch Mario, Q und Magnus kämpften gegen starke Gegner gut, aber letztlich leider vergebens. Auch bei den Remis-Spielen merkte man den zu starken Respekt der Grünfelder vor dem DWZ -stärkeren Gegner: Während Tobi schnell remisierte, um den FC live zu Hause verlieren sehen zu können, stand der Rest der Grünfeld-Recken bei Remisschluss viel (Mathieu) oder zumindest leicht (Jan, Veselin) besser als die jeweiligen KKS-Spieler. Der Mannschaftsführer hat nun eine Kölsch-Prämie auf den ersten Bezirksliga-Einzelsieg ausgelobt.




22/05/11  +++ EILMELDUNG  +++ Zweite Mannschaft steigt in die Bezirksliga auf +++  

Zweite gewinnt das Endspiel in Brühl mit 6 : 2

Im alles entscheidendem letzten Spiel gabs bei vorheriger Punktgleichheit ein echtes KO Spiel um den Aufstieg. Letztlich gabs ein klares 6 : 2 für unsere zweite, die ab nächster Saison ihre Klasse in der Bezirksliga unter Beweis stellen kann.




20/03/11  +++ EILMELDUNG  +++ Zweite siegt klar in Erftstadt +++  

Satz, Spiel und Sieg - 6:2 Sieg in Erftstadt nach stärkster Saison-Leistung

Am heutigen Sonntag fand wohl das bislang wichtigste Spiel der glorreichen 2ten statt. Es ging um alles. Eine Niederlage und wir wären raus aus dem Aufstiegskampf, mit einem Sieg wieder voll dabei. Dementsprechend hochmotiviert fand man sich am Vereinslokal ein, um mit blauen VfL Opel und rot-weißem FC Alfa Romeo (hier war der Opel um gefühlte 40 km/h überlegen, was allerdings ausschließlich auf unterschiedliche Fahrstile zurückzuführen ist) die beschwerliche Fahrt zu den Schachfreunden aus Erftstadt anzutreten. In Erftstadt angekommen ging es dann recht flott, nicht nur beim Schach, sondern auch neben an mit Blaskapelle und ungefähr 200 Un rmierten in Feierlaune, was so manchen Schachspieler der gleichzeitig spielenden Ersten der Erftstädter und ihrer Gegner die Konzentration nahm, aber der Rest der Schachfreunde zollte dem munteren Treiben Verständnis. Grünfeld ist man schließlich im Feiern erprobt. Auf zum Kampf, Genossen: Veselin, der mal wieder eröffnungstechnisch unsere Grünfeld-Fahnen hochhielt, war von seiner Weltregierung mit absoluten Vollmachten und Resolutionen ausgerüstet dem Treiben schnell ein Ende zu setzen.In einer schönen Partie verlor der Gegner leider den Überblick und Veselin konnte diesen Matt setzen. Il Professore Jan, der ungeschlagene Remiskönig, hatte die schwere Aufgabe, sich gegen den Erftstadt-Veteranen Nerstheimer zur Wehr zu setzen. In einer ausgesprochen ausgeglichenen Französisch Partie war die Sache irgendwann klar. Was wohl, ihr dürft raten: Beider Könige widersetzten sich jeglicher Usurpation. Als nächster durfte Mathieu mit Glück einen Punkt zum Ergebnis beitragen. Von seiner jungen Gegnerin total positionell an die Wand gedrückt, übersah diese leider eine Abwicklung und Mathieu stand auf einmal mit einer Puppe mehr da. Nach Verlust der weißen Dame war die Partie zu Gunsten der Grünfelder entschieden. Unser lieber Rouven, extra aus Berlin eingeflogen, musste leider gegen den stärksten Erftstädter ran. Aus der Eröffnung gut rausgekommen, sah es na??????ch einer schönen Angriffspartie aus. Doch leider musste Rouven dem Gegner immer mehr Zugeständnisse einräumen, welcher verstand unangenehm in die Stellung des Schwarzen hinein zu kriechen. Überlastung der Defensivabteilung und schließlich Kollaps. „Lasse Hauptkopf niejt hänge“. Rouvinhio, es kommen auch bessere Zeiten. Zwischenstand: 2,5 : 1,5 . Daniils Partie war allzeit ausgeglichen und endetet bei unterschiedlich in einem Remis. Der T-Rex überzeugte da mehr. In der Eröffnung auf einen alten Abtauschtrick hereingefallen, reichte es. Bam. Läufer schlägt f7 Angriff. Obwohl sehr kritisch, wickelte Tobi in ein Endspiel Turm und 2 Bauern gegen Läufer/Springer und 3 Bauern. Meisterliche Turmführung könnte man es nennen, aber Tobi verstand es mit einem starken Freibauern die Koordination der gegnerischen Leichtfiguren so zu stören, dass einer Umwandlung nichts mehr im Wege stand. Stark. Klaus- Jürgen führte die weißen Steine in einer schönen slawischen Partie. Den Gegner positionell ein geschnürt alla Karpov, verlor dieser die Übersicht im sublim gesponnenen Minenfeld. Resultat Mehrfigur und Aufgabe. Sehr schön. Q ole. Unser Quabach zauberte sich mit seinem Kraut in ein Turmendspiel mit Minusbauern, welches er mit lehrbuchartiger Führung zu spielen verstand und der Gegner der Umwandlung nichts entgegenzusetzen hatte. Wahnsinn: 6:2. Ein glorreicher Tag nach der wohl bislang stärksten Saison-Leistung. Jetzt haben wir es in der Hand. Der Aufstieg ist greifbar nah. Greifen müssen wir noch zweimal im Wonnemonat Mai: und zwar zu den richtigen Zügen zu Hause gegen Euskirchen und dann der Showdown Siege müssen her. Einmal zu Hause und der Showdown in Brühl. Also Kampfgenossen – auf zu den letzten Gefechten ... Euer Berichtbestatter




28/02/11  +++ EILMELDUNG  +++ Zweite gewinn in Kerpen +++  

"Bärenstarker Auftritt der Zweiten zu Hause in Kerpen

Wegen Doppelheimspiel zusammen mit der Ersten wich die Zweite zu unseren Freunden nach Kerpen aus. In dem dortigen "Heimspiel" ging es um nicht weniger als alles: Ein Gewinn war Muss, um weiter um den Aufstieg mitspielen zu können. Entsprechend legten Veselin und Q vor: Veselin überrollte seinen Gegner mit Weiß, während Q - immer für ein Eröffnungs-Schmankerl gut - seinen Gegner mit Skandinavisch überraschte und jede 9 Züge jeweils einen Bauern einzuheimste, um schließlich mit einem Bauern mattzusetzen. Leider stellte Youssef, gut aus der Eröffnung gekommen, einen Läufer und damit die Partie ein, so dass es schnell 2:1 stand. Ivan - spontan eingesprungen für den kurzfristig erkrankten Rouven (alle guten Genesungswünsche!) - spielte eine nie gefährdete italienische Weiß-Partie, um bei leicht besserer Stellung zu remisieren. Jan kämpfte als Schwarzer im Grünfeld-Indisch (einer muss ja schließlich den Vereinsnamen ehren) lange positionell besser stehend, um nach einer taktischen Wendung des Gegners im Endspiel mit Minusbauern in ein sicheres Remis zu steuern. Tobi ließ in leicht kritischer Stellung die gegnerische Dame nicht mehr ruhelos, so dass unausweichliches Ende wieder ein Remis stand. 3,5:2,5 Daniil opferte gleich zwei (!) Leichtfiguren, was seinen Gegner so erschrecken ließ, dass dieser ins angebotene Remis einwilligte. Mathieu blieb es dann vorbehalten, den entscheidende Punkt einzufahren. Vom siebten (!) Zug an hatte Mathieu als Weißer in einem e6-Sizilianer einen Vorsprung von einem Springer, den er bis zum Schluss nicht mehr abgab. Eine souveräne Partie vom Saison zu Saison immer stärker werdenden Jung-Star. Wir danken unsere Kerpener Freunden für die Gastfreundschaft. In dieser Verfassung spielen wir jedenfalls um den Aufstieg mit, auch wenn die Realisierung noch ein hartes Stück Holz sein wird."




17/01/11  +++ EILMELDUNG  +++ Erste unterliegt Brühl im Heimspiel +++  

Erste kassiert klare 1,5 : 6,5 Niederlage

An diesem Spieltag musste unsere Erste mal wieder einen wohlverdienten Dämpfer hinnehmen. Aufgrund eines verpassten Starts unseres ehrenwerten Präsidenten in den Spieltag konnten wir den Kampf erst nach einer Schlüsselholaktion mit 20 Minuten Zeitnachteil beginnen. Trotz eines ausgeglichenen Starts kippte der Kampf recht schnell. Aussichtsreiche Partien entwickelten sich nur bei Christian, Longlong und Martin. Während Martin eine schöne Druckstellung schnell verwertete, reichte es nach einem Partie-Einsteller in schön herausgespielter Gewinnstellung von Christian und einem langen Endspielkampf von Longlong nur noch zu 1,5 Punkten. Alles in allem ein verdienter, souveräner Sieg für die Brühler, denen wir im Kampf um den Aufstieg viel Erfolg wünschen.




13/12/10  +++ EILMELDUNG  +++ Erste schlägt Aachen klar 6:2 +++  

Erste bleibt in Aachen ohne Niederlage

Obwohl nur zu siebt angereist musste die erste Mannschaft in Aachen lediglich zwei Remispunkte abgeben und konnte die restlichen Bretter für sich entscheiden.




8/12/10  +++ EILMELDUNG  +++ Zweite spielt remis +++  

Zweite Mannschaft wieder mit hoch dramatischem Remis

Parallelität der Ereignisse: Wie schon am letzten Spieltag liefert sich Grünfeld II ein stark umkämpftes Match gegen ein in Bestbesetzung angetretenen Gegner mit einem 3:3 Zwischenstand. An den beiden verbleibenden Brettern wurde - gleichsam wie im Match zuvor - nach über 4-stündigem Kampf ein Remispaket geschnürt. Betroffen waren die beiden Grünfeld-Schwarz-Bretter bei Q (mit leicht schlechterer Stellung) und Jan (mit minimal besserer Stellung), so dass das Gesamt-Remis insgesamt in Ordnung geht. Wir danken dem sympathischen Gegner für das jederzeit faire Match.




14/11/10  +++ EILMELDUNG  +++ Heimsieg der ersten +++  

Erster Sieg der ersten Mannschaft

Am Sonntag konnte sich die erneut zusammengewürfelte erste Mannschaft klar mit 5:3 gegen gut besetzte Euskirchener durchsetzten. Das macht Hoffnung für der schweren Auswärtskampf in Aachen am 12ten Dezember.




31/10/10  +++ EILMELDUNG  +++ Die Zweite remisiert in Pulheim  +++  

Ein Kampf über die volle Distanz und ein gerechtes Unentschieden

Schon zum fünften Mal in Folge, eigentlich seitdem es unsere Zweite gibt, mussten wir am Sonntag den Weg nach Pulheim einschlagen. Diesmal kam es zu einem engen Match mit Chancen für beide Seiten bis zur letzten Minute. Mario und Jan remisierten souverän ihre Partien. Ivan, der seine erste Wettkampfpartie für unsere Mannschaft spielte, fiel einer kurzen Konzentrationsschwäche zum Opfer und musste mit einer Figur weniger kämpfen. Schließlich verlor er seine Partie. Zum Glück haben wir aber den sich in bestechender Form befindenden Tobi, der die Mannschaft wieder in Führung brachte, kurz nachdem Daniil für den Ausgleich gesorgt hatte.

Ein Blick auf die restlichen Bretter reichte aber, um erkennen zu können, dass die knappe Führung höchtswahrscheinlich nicht zum Sieg reichen würde. Jürgen am Brett 3 hatte einiges für einen gefährlichen Königsangriff ins Geschäft gesteckt. Leider verpuffte sein Angriff aber relativ schnell und er musste die Waffen strecken. Alles musste schließlich an den letzten zwei Brettern entschieden werden. Während Klaus-Jürgen zwischenzeitlich mit einer Qualität weniger ums Remis kämpfen musste, erreichte Veselin zur ersten Zeitkontrolle wie aus dem Nichts greifbaren Vorteil. Alles sah nach einem 4:4 aus. Dann überschlugen sich die Ereignisse zum wiederholten Mal. Ein Blick der Unaufmerksamkeit bei Veselin ließ seinen Gegner durch ein effektvolles Turmopfer ins Remis abwickeln. Es folgte ein 40-minütiges Nachdenken (Verschmerzen) am Brett 5 und die praktisch unasuweichliche Punkteteilung. Zum Glück konnte Klaus-Jürgen das -2-Bauern-Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern (nachdem sein Gegner die Qualität zurückopferte) am Ende halten. So kam ein gerechtes 4:4 zustande, mit dem beide Mannschaften eigentlich gut leben können.

Wir danken unseren gastfreundlichen Gegnern und wünschen ihnen alles Gute für den Rest der Saison! Bis zum nächsten Mal.



24/10/10  +++ EILMELDUNG  +++ Holpriger Saisonstart der ersten +++  

Erste startet mit Niederlage

Zum Saisonstart zeigt sich unsere erste Mannschaft soldarisch mit unserem örtlichem Fussballclub. Nach zur zwei Siegen von Andi und Tobi findet sich unsere erste Mannschaft in der ungewohnten Rolle des Laternenträgers in der Regionalliga wieder. Leider konnte die angetretene Patchworkgruppe nicht das erhoffte Wunder herbeizaubern und erlitt eine klare 6:2 Niederlage bei starken Fordlern. Zumindestens kann es nur noch aufwärts gehen und mit einer vollständig besetzten ersten Mannschaft ist immer noch alles drin.




13/09/10  +++ EILMELDUNG  +++ Geglückter Saisonstart +++  

Erster Sieg der zweiten zu Saisonbeginn

Zum Start der neuen Saison konnte unsere zweite Mannschaft sich mit 5:3 gegen Müngersdorf II durchsetzten. Ein Kurzbericht vom Geburtstagskind findet sich unter "aktuellen Spielberichten". Herzliche Glückwünsche Jan von allen Mannschaftsteilen. Geschenk gabs gestern schon.

Grünfeld
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